Natalität

(Geburtenrate) ist der Teil an Individuen, um den eine Population während einer Zählperiode (Jahr, Monat) durch Geburt vergrößert wird, bezogen auf die Elterngeneration.
Kniprath 2015

Neoptil

(wörtlich: Neu(lings)feder; Eidune) Beim Schlupf aus dem Ei haben alle Eulen bereits ein (dünnes) weißliches Federkleid, das aus Dunen besteht. Dunen sind Federn ohne Schaft (Kiel). Sie bestehen nur aus einem Büschel sehr weicher Federäste. Diese liegen zuerst sehr dicht aneinander, wirken verklebt, breiten sich dann aber aus und können eine gewisse Schutzwirkung entfalten.

Nest

Nistplatz

Nichtehe

Agamie

Nistplatz

Fast alle Eulen bauen kein eigenes Nest sondern nutzen zur Brut natürliche oder von Spechten hergestellte Baumhöhlen (wie: Habichtskauz, Waldkauz, Rauhfußkauz, Sperlingskauz, Zwergohreule, Steinkauz), Nischen im Fels (Uhu), Nischen oder Löcher in Gebäuden (Schleiereule, Steinkauz), die Nester anderer, großer Vögel (Uhu, Waldohreule), nutzen große Astgabeln oder die wenigstens teilweise vermoderte Bruchfläche großer, abgebrochener Bäume (Bartkauz, Uhu, Waldkauz) oder brüten direkt auf dem Boden (Uhu, Sumpfohreule; letztere nutzt allerdings Halme etc. zum Bau eines nicht allzu umfangreichen Nestes). Alle außer der Sumpfohreule tragen auch kein Nistmaterial ein. Die sich ansammelnden eigenen Gewölle, die von den Weibchen der Schleiereule auch zerbissen werden, bilden eine saugfähige und isolierende Unterlage. Nur der Sperlingskauz befördert alte Inhalte (auch eigene Gewölle) aktiv aus der Höhle hinaus.
2014 Kniprath

Nomaden

Nomadische Vogelarten führen unregelmäßig kleinere oder größere Wanderungen aus, zu denen es keine genau entgegengerichtete Rückwanderung gibt. Sie folgen unregelmäßig auftretendem Nahrungsangebot. Das plötzliche Auftauchen solcher Arten wird Invasion genannt. Eine solche Eulenart ist die Schnee-Eule. Gelegentliche Nomaden sind die Sumpfohreulen und die Weibchen des Rauhfußkauzes.
2014 Kniprath


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